HSHossein ShirgirBeratender Ingenieur · IT & SAP
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01 / SAP S/4HANA Transformation

Nicht nur migrieren.Das Unternehmen neu ausrichten.

Eine belastbare Transformation beginnt mit dem zukünftigen Geschäftsmodell. Ich verbinde Transformationsstrategie, SAP-Standard, Daten, Organisation und technische Umsetzung zu einer nachvollziehbaren Entscheidung.

Transformationsentscheidung

Drei Wege. Eine geschäftliche Entscheidung.

Der richtige Weg ergibt sich nicht nur aus technischer Machbarkeit, sondern aus Prozessqualität, Daten, Zielorganisation, Risiko, Zeitrahmen und Clean-Core-Strategie.

NEW

New Implementation

Greenfield

Prozesse, Organisation und Daten werden bewusst neu gestaltet. Geeignet für starke Harmonisierung, hohe Altsystemkomplexität und eine konsequente Orientierung an SAP Best Practices.

Bewahren
Gezielt migrierte Stamm- und Bewegungsdaten
Verändern
Prozesse · Struktur · Customizing
CONV

System Conversion

Brownfield

Das bestehende ERP wird technisch und funktional überführt. Kontinuität bleibt erhalten, während Custom Code, Daten, Rollen, Schnittstellen und Prozessprobleme kontrolliert überprüft werden.

Bewahren
Historie · Konfiguration · Organisationsdaten
Verändern
Datenmodell · Simplifications · Betrieb
SELECT

Gezielte Transformation

Selective Data Transition

Daten, Unternehmensteile und Konfigurationen werden selektiv übernommen. Ideal, wenn Organisationsstrukturen verändert und nur relevante Historien fortgeführt werden sollen.

Bewahren
Ausgewählte Historie und Konfiguration
Verändern
Scope · Organisation · Datenumfang

Bewertungsmodell

Die Entscheidung wird transparent und prüfbar.

01Strategische Ziele
02Prozessvarianten
03Datenqualität
04Custom Code
05Historienbedarf
06Organisation
07Integration
08Cloud & Clean Core
09Budget, Zeit & Risiko

Way of Work

Vom unscharfen Problem zur kontrollierten Verbesserung.

Ich springe nicht von einem Symptom direkt in die Konfiguration. Die Arbeitsweise verbindet Prozessanalyse, Fit-to-Standard, technische Umsetzung und eine messbare Übergabe in den Betrieb.

01

Verstehen

LeitfrageWelches Geschäftsproblem muss die Transformation lösen?
Vorgehen

Interviews mit Business und IT, Scope über SIPOC und Wertstrom, Stakeholder- und Systemlandkarte, gemeinsame Definition von Nutzen und Critical-to-Quality-Kriterien.

Ergebnis

Abgegrenzter Prozess, Problemstatement, Zielbild und messbare Erfolgskriterien.

02

Analysieren

LeitfrageWie läuft der Prozess wirklich – und wo verliert er Zeit oder Qualität?
Vorgehen

As-is-Prozess in BPMN oder Swimlanes, Varianten- und Medienbruchanalyse, Datenprofiling, Durchlaufzeiten, Fehlerarten, Nacharbeiten und Übergaben sichtbar machen.

Ergebnis

Belastbare Baseline statt Einzelmeinungen und eine priorisierte Problemliste.

03

Ursachen sichern

LeitfrageWelcher Teil ist Symptom und was ist die nachweisbare Ursache?
Vorgehen

Pareto, 5 Whys oder Fishbone zur Hypothesenbildung; Verifikation über Belege, Stammdaten, Prozessvarianten, Customizing und organisatorische Regeln.

Ergebnis

Bestätigte Ursachen, auf die eine Lösung gezielt wirken kann.

04

Vereinfachen

LeitfrageWelche Varianten, Kontrollen und Sonderwege sind wirklich notwendig?
Vorgehen

Nicht wertschöpfende Schritte, Warteschleifen und Doppelpflege entfernen; Rollen, Entscheidungen, Freigaben und Prozessvarianten harmonisieren.

Ergebnis

Schlanker Soll-Prozess mit klarer Verantwortung und weniger Ausnahmewegen.

05

Standardisieren

LeitfrageWie weit trägt der SAP-Standard den zukünftigen Prozess?
Vorgehen

Fit-to-Standard-Workshops, Organisations- und Rollenmodell, Gap-Bewertung sowie Clean-Core-Entscheidung für notwendige Abweichungen.

Ergebnis

Freigegebener To-be-Prozess und priorisiertes, entscheidbares Backlog.

06

Umsetzen & prüfen

LeitfrageFunktioniert die Lösung über Module, Schnittstellen und Buchungen hinweg?
Vorgehen

Konfiguration, Erweiterung und Integration in Iterationen; Datenzyklen, Rollen-, Integrations-, Regression- und End-to-End-Tests mit Business-Abnahme.

Ergebnis

Nachweisbar funktionierende Lösung, nicht nur abgeschlossene Konfiguration.

07

Stabilisieren

LeitfrageWie bleibt der neue Prozess nach dem Go-live wirksam?
Vorgehen

Cutover, Hypercare und Übergabe an Process und Solution Owner; KPI-Set, Kontrollplan, Reaktionswege und kontinuierliche Verbesserung etablieren.

Ergebnis

Betriebsfähiger Prozess mit Ownership, Monitoring und Verbesserungsroutine.

SAP Activate

Von der Absicht zum stabilen Betrieb.

01

Discover

Ziele, Nutzen, Wertströme und Systemlandschaft verstehen.

Roadmap
02

Prepare

Governance, Scope, Rollen, Migration, Test und Change aufsetzen.

Mobilisierung
03

Explore

Fit-to-Standard durchführen und freigegebene Soll-Prozesse definieren.

Backlog
04

Realize

Konfigurieren, integrieren, migrieren und End-to-End testen.

Lösung
05

Deploy

Cutover, Readiness, Schulung und Hypercare absichern.

Go-live
06

Run

KPIs, Varianten und Ursachen kontinuierlich messen und verbessern.

Value

Real Project Situations

Echte Probleme beginnen selten in nur einem Modul.

Die folgenden anonymisierten Situationen sind typische Muster aus Industrieprojekten. Ursachen sind bewusst als zu prüfende Hypothesen formuliert: Erst Beleg- und Prozessdaten machen daraus eine belastbare Diagnose.

CASE 01Beschaffung / MM · QM · FI

Rechnungen werden blockiert, obwohl Material geliefert wurde.

Ausgangslage

Einkauf, Wareneingang und Kreditorenbuchhaltung arbeiten mit unterschiedlichen Informationen. Rechnungen bleiben im Three-Way-Match hängen; Klärungen erfolgen per E-Mail und Excel.

Ursachen prüfen

Zu prüfen sind Mengeneinheiten, Preis- und Mengentoleranzen, fehlende oder verspätete Wareneingänge, Bestelländerungen nach Lieferung, Kontierung und uneinheitliche Lieferantenstammdaten.

Analyse

Blockgründe nach Wert und Häufigkeit clustern, Prozessvarianten vom Bestellbeleg bis zur Rechnung nachverfolgen und die wenigen dominanten Ursachen mit Belegdaten verifizieren.

Maßnahme

Bestell- und Wareneingangsdisziplin harmonisieren, Toleranzen fachlich entscheiden, Rollen und Freigaben klären, Stammdatenregeln absichern und Ausnahmefälle in einen sichtbaren Workflow führen.

Control indicators

Quote blockierter Rechnungen · Klärungsdauer · Änderungen nach Wareneingang · First-pass match rate

CASE 02Produktion / PP · MM · QM · CO

MRP erzeugt ständig neue Vorschläge, die Produktion vertraut der Planung nicht.

Ausgangslage

Planer korrigieren Termine und Mengen manuell. Fehlteile, Eilbeschaffung und hohe Bestände treten gleichzeitig auf; Fertigungsaufträge werden kurzfristig umgeplant.

Ursachen prüfen

Zu prüfen sind Dispositionsparameter, Wiederbeschaffungszeiten, Losgrößen, Sicherheitsbestände, Ausschuss, Stücklisten, Arbeitspläne, Produktionsversionen, Rückmeldedisziplin und offene Bedarfe.

Analyse

Materialsegmente bilden, Ausnahmegruppen priorisieren und Plan-/Ist-Abweichungen entlang Bedarf, MRP-Lauf, Beschaffung, Auftrag und Rückmeldung analysieren.

Maßnahme

Stammdaten und Planungsregeln je Segment standardisieren, Verantwortlichkeiten für Parameter festlegen, Rückmeldungen stabilisieren und Ausnahmen über klare Arbeitsvorräte statt Vollmanipulation steuern.

Control indicators

Termintreue · Fehlteilquote · MRP-Ausnahmen · manuelle Terminänderungen · Bestandsreichweite

CASE 03System Conversion / Custom Code · Analytics

Viele Z-Reports liefern unterschiedliche Wahrheiten.

Ausgangslage

Fachbereiche nutzen lokale Auswertungen und kundeneigene Logik. Definitionen für Bestand, Auftrag, Marge oder Rückstand unterscheiden sich und erschweren die S/4HANA-Transformation.

Ursachen prüfen

Zu prüfen sind Nutzung und fachlicher Owner, redundante Selektionslogik, direkte Tabellenzugriffe, lokale Excel-Nachbearbeitung, historische Sonderanforderungen und fehlende KPI-Definitionen.

Analyse

Reports nach Nutzung, Geschäftskritikalität und Datenlogik inventarisieren; gleiche Kennzahlen vergleichen, Simplification-Auswirkungen bewerten und Anforderungen vom technischen Objekt lösen.

Maßnahme

Nicht benötigte Objekte stilllegen, KPI-Semantik vereinheitlichen, Standard- und Embedded-Analytics priorisieren und notwendige Erweiterungen über freigegebene, Clean-Core-fähige Zugriffe neu gestalten.

Control indicators

Aktiv genutzte Reports · redundante KPI-Logik · manuelle Nachbearbeitung · Abstimmungsdifferenzen

CASE 04Daten / Business Partner · Material · offene Belege

Die Testmigration lädt – aber das Unternehmen kann nicht durchgängig arbeiten.

Ausgangslage

Einzelne Objekte sind technisch erfolgreich geladen. Im End-to-End-Test fehlen jedoch Werkssichten, Partnerrollen, Steuerdaten, Einheiten oder Beziehungen zwischen Material, Stückliste, Auftrag und Bestand.

Ursachen prüfen

Zu prüfen sind Objektabhängigkeiten, unvollständige Pflichtattribute, Dubletten, widersprüchliche Mappings, fehlende fachliche Freigaben und eine Migration, die nur Ladefehler statt Geschäftsverwendbarkeit misst.

Analyse

Datenobjekte als Prozesskette statt als Dateien betrachten, Vollständigkeit und Werte abstimmen und für jedes Objekt fachliche Use Cases definieren, die nach dem Laden funktionieren müssen.

Maßnahme

Objektsequenz, Data Owner, Qualitätsregeln und Reconciliation aufsetzen; mehrere Mock Loads durchführen und Datenabnahme direkt mit Source-to-Pay, Lead-to-Cash und Plan-to-Produce testen.

Control indicators

Fehler je Objekt/Zyklus · fachliche Vollständigkeit · Wertabstimmung · offene Defects · End-to-End-Testfähigkeit

Data Migration & Transformation

Daten werden nicht kopiert. Sie werden geschäftsfähig gemacht.

Eine erfolgreiche Migration verbindet technische Ladefähigkeit mit fachlicher Verwendbarkeit. Deshalb werden Objekte, Abhängigkeiten, Qualität, Mapping, Abstimmung und Cutover als ein integrierter Arbeitsstrom gesteuert.

01

Scope & Ownership

Quellsysteme, Buchungskreise, Werke, Datenklassen, Cutover-Bedarf und fachliche Data Owner festlegen.

02

Profile & Select

Volumen, Pflichtfelder, Dubletten, ungültige Werte und Nutzungsgrad analysieren; nur benötigte Daten selektieren.

03

Cleanse

Dubletten bereinigen, Einheiten und Klassifikationen harmonisieren, veraltete Sichten sperren oder aus dem Scope nehmen.

04

Map

Quell- und Zielattribute, Organisation, Codes, Wertebereiche und Abhängigkeiten in nachvollziehbaren Mappingregeln verbinden.

05

Transform & Enrich

Formate konvertieren, Zielpflichtfelder ableiten, Daten anreichern und jede Regel versioniert dokumentieren.

06

Load

Unterstützte Objekte abhängig von Deployment und Scope über Staging-Tabellen oder direkten Transfer in Zyklen laden.

07

Validate & Reconcile

Datensätze, Summen, Bestände, offene Posten und Beziehungen technisch sowie fachlich gegen die Quelle abstimmen.

08

Cutover & Control

Delta, Freeze, finale Extraktion, Ladefenster, Freigabe, Fehlerreaktion und Nachkontrolle verbindlich planen.

Object Dependency & Load Waves

Die Reihenfolge folgt dem zukünftigen Geschäft.

Ein Fertigungsauftrag ist ohne Material, Stückliste, Arbeitsplatz und Produktionsversion nicht nutzbar. Ein offener Kundenauftrag benötigt Business Partner, Material, Preis- und Organisationsdaten.

WAVE 01

Organisation & Referenz

Buchungskreise · Werke · Lagerorte · Vertriebsbereiche · Einheiten · Codes

WAVE 02

Business Partner

Kunden · Lieferanten · CVI · Rollen · Adressen · Steuer- und Zahlungsdaten

WAVE 03

Produkt & Produktion

Material · Werkssichten · Stücklisten · Arbeitsplätze · Arbeitspläne · Produktionsversionen

WAVE 04

Bestände & offene Prozesse

Inventurbestand · offene Bestellungen · Kundenaufträge · Produktionsaufträge · offene Posten

WAVE 05

Finance & Reconciliation

Salden · Anlagen · Sachkontenbezug · Summen- und Wertabstimmung · Freigabe

Mock cyclesExtract → Transform → Load → Validate → Correct
Quality gatesTechnical complete → Business usable → Reconciled → Approved
Cutover controlsFreeze → Delta → Final load → Sign-off → Hypercare

Technischer Referenzrahmen: SAP S/4HANA Migration Cockpit ↗

Beratungsprofil

Business, SAP und Umsetzung aus einer Hand.

Erfahrung in internationalen Industrie- und Transformationsumgebungen – an der Schnittstelle von Fachbereich, IT, Management, Qualität, Produktion und Prozessorganisation.

AutomotiveAerospaceEngineeringManufacturing
Processes

End-to-End-Design · Harmonisierung · BPMN 2.0 · Governance

SAP Core

PP · PP-PI · MM · SD · EWM · CO · QM · PLM

Intelligence

Signavio · BIC Cloud · Celonis · BW/4HANA · SAP Analytics Cloud

Delivery

Projektleitung · Fit-to-Standard · Test · Change · Cutover · Go-live

Vom Prozessproblem zur Lösung

Verstehen. Vereinfachen. Standardisieren. Umsetzen.

Gemeinsam schaffen wir eine SAP-Lösung, die fachlich sinnvoll, technisch tragfähig und im Betrieb messbar ist.

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